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Net News

 

 

[ Hardware ]

SSD-Festplatte glänzt nur in schnellen Rechnern

Donnerstag 19 Jan 2012 - 12:49

Eine SSD-Festplatte kann Notebooks und Desktop-PCs deutlich beschleunigen - Voraussetzung ist, dass der Massenspeicher in einem relativ leistungsstarken Rechner arbeitet. Einen spürbaren Effekt gibt es nur in Maschinen mit modernem Dual-Core-Prozessor und mindestens vier Gigabyte RAM-Speicher, berichtet die Zeitschrift "Computer Bild", die 32 SSD-Festplatten verschiedener Größe getestet hat.

Ältere Computer beschleunige der Speicher dagegen so gut wie gar nicht. SSD-Speicher ist im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten mit mechanischen Bauteilen nicht nur schneller, sondern lautlos und robuster. Die einzelnen Bausteine des SSD-Speichers sind allerdings nicht beliebig oft wiederbeschreibbar. In der Praxis werden die Schreibvorgänge aber automatisch so auf alle Speicherbausteine verteilt, dass die Nutzungsdauer letztlich ähnlich wie bei herkömmlichen Festplatten sei, berichtet die Zeitschrift.

Testsieger bei den Geräten mit 60 Gigabyte (GB) Speicherkapazität wurde die XLR8 Express von Extrememory für 114 Euro, gefolgt von der OCZ Vertex 3 für 98 Euro. In der 120-GB-Klasse gewann die PX-128M2P von Plextor, die 210 Euro kostet. Auf den zweiten und dritten Platz kamen die Samsung Serie 830 (189 Euro) beziehungsweise die Corsair Performance Pro Series 128GB (196 Euro). Viele andere 120-GB-SSDs unter 200 Euro erhielten ebenfalls ein "gut". In der 240-GB-Klasse siegte das Modell Performance Pro Series 256GB SSD von Corsair für 380 Euro. Platz zwei ging in dieser Kategorie an die Extrememory XLR8 Express 240GB für 394 Euro.

Grundsätzlich gilt: Großer SSD-Speicher ist meist etwas schneller als kleiner, dabei aber noch relativ teuer. Herkömmliche Festplatten mit drei Terabyte Speicherplatz gibt es schon für rund 200 Euro.

 

[ Konsolen]

Spielkonsolen als Medienplayer

Donnerstag 19 Jan 2012 - 11:02

Wer Spiele und Filme gleichermaßen mag, muss eigentlich nur ein Gerät unter dem Fernseher stehen haben. Denn Xbox und Playstation spielen inzwischen auch DVDs, Blu-rays und aktuelle Filme aus dem Netz ab. Allerdings läuft auf den Multitalenten nicht jedes Video reibungslos.

Spielkonsolen sind längst nicht mehr nur zum Spielen da. Xbox 360, Playstation 3 und Wii sind zumindest zum Teil auch Entertainmentzentralen für das Wohnzimmer, die sich neben Egoshootern und Rennsimulationen auch für Filme, Musik und Fotos verwenden lassen. Doch zwischen den drei Geräten und ihren Medienfähigkeiten gibt es massive Unterschiede. "Die Playstation 3 und die Xbox 360 lassen sich als DVD-Player verwenden", erklärt Roland Stehle von der Gesellschaft für Unterhaltung- und Kommunikationselektronik (gfu) aus Frankfurt am Main. Die Playstation 3 kann darüber hinaus als einzige Konsole auch Blu-ray-Discs abspielen.

Es können aber auch Fotos, Musik oder Videos wiedergegeben werden, die auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte gespeichert sind. Dafür verfügen beide Konsolen über passende USB-Anschlüsse. Allerdings macht sich hier bemerkbar, dass die Hardware der Geräte schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat: Einen schnellen USB-3.0-Anschluss gibt es bei beiden Konsolen nicht. Anders als bei der Playstation werden auf einer externen Festplatte bei der Xbox 360 immer nur 16 Gigabyte Speicherplatz erkannt - unabhängig davon, wie groß die Festplatte tatsächlich ist. "Für die Xbox muss man zudem ein virtuelles Laufwerk auf der Festplatte anlegen, wo man dann Filme und Musik hineinkopieren kann", erklärt Ingolf Leschke von der Zeitschrift "Computer Bild Spiele".

Die Wii bietet als Medienplayer nur sehr eingeschränkte Funktionen. "Dafür ist sie auch nicht konzipiert. Sie ist eine reine Spaßmaschine", sagt Leschke. Es lassen sich weder Blu-rays noch DVDs abspielen. Videodateien erkennt die Nintendo-Konsole nur im sogenannten Motion-JPEG-Format, erklärt der Redakteur: "Allerdings ist dann auch die Bildqualität deutlich schlechter." Video- und Musikdateien oder Fotos lassen sich auf der Wii nur von einer SD-Karte aus aufrufen, USB-Medien liest die Konsole nicht.

Einen Internetzugang bieten alle drei Konsolen, Playstation 3 und die Xbox 360 lassen sich aber zusätzlich auch in ein Heimnetzwerk einbinden. So können Nutzer direkt auf Dateien auf dem PC oder einer Netzwerkfestplatte zugreifen und zum Beispiel Filme streamen. Dafür sollten sie die Konsole möglichst mit einer Kabelverbindung an den Router anschließen. "Damit gehen keine Datenpakete verloren", erklärt Leopold Holzapfel vom Computermagazin "Chip". "WLAN ist dagegen zum Streamen von Filmen nicht so gut geeignet, weil so eine Verbindung zum Ruckeln neigt." Für den Fall, dass nur drahtloses Internet zur Verfügung steht, haben die Playstation 3 und mittlerweile auch die Xbox 360 einen WLAN-Adapter an Bord.

Auch mit einer schnellen Kabelverbindung können die Konsolen aber nicht alle Videodateiformate abspielen. "Xbox und Playstation sind da etwas eingeschränkter", sagt Holzapfel. "Die Standardformate verstehen sie zwar beide, MKV-Dateien für hochauflösende Filme werden aber beispielsweise nicht erkannt." Beide Geräte können aktuelle und ältere Kinofilme aber auch aus dem Netz beziehen: Besitzer einer XBox 360 haben dafür Zugriff auf die von Microsoft betriebene Plattform Zune, auf der sich Titel entweder leihen oder kaufen lassen. Playstation-Kunden können für eine monatliche Gebühr Filme der Online-Videothek Lovefilm streamen.

Eine Konsole als Mediencenter empfiehlt sich letztlich vor allem für Nutzer, die damit hauptsächlich spielen wollen, sagt Roland Stehle: "Je nach Konsole kann man die Multimedia-Funktionen als praktische Zusatzfeatures nutzen". Wer nicht spielt, wird im Vergleich zu spezialisierten Geräten einige Nachteile feststellen: "Sie sind lauter als ein normaler DVD-Player und verbrauchen mehr Strom", erklärt Leopold Holzapfel. Eine bessere und in der Regel günstigere Wahl sei in solchen Fällen eine Multimedia-Festplatte, die mehr Formate abspielt, weniger Energie verbraucht und sich ebenfalls unkompliziert an den Fernseher anschließen lässt.

Teilweise können aktuelle Videospiel-Konsolen auch Fernsehsendungen empfangen. "Auf der Xbox 360 kann man mit dem neuen Metro-Dashboard den Bezahlsender Sky Go ansehen", erklärt Ingolf Leschke von "Computer Bild Spiele". Darüber hinaus soll demnächst die Mediathek des ZDF zur Verfügung stehen. Für die Playstation 3 gibt es dagegen einen Empfänger für digitales terrestrisches Fernsehen (DVB-T). Der lohnt sich vor allem für Großstadtbewohner, die ansonsten weder Receiver noch Festplatte zum Aufzeichnen von Fernsehsendungen haben.

 

[ Software ]

Microsoft will mit Windows 8 auf Tablet-Markt

Donnerstag 19 Jan 2012 - 11:07

Mit der nächsten Version von Windows will Microsoft auch auf den Tablet-Computer vordringen. "Mit Windows 8 haben wir Windows neu erdacht", sagte Vorstandschef Steve Ballmer am Montagabend zur Eröffnung der Computermesse CES in Las Vegas.

Das neue System werde die Leistungskraft des PCs auf Tablet-Computer bringen. Ähnlich wie Apple will Microsoft Ende Februar auch einen "Windows Store" als zentrale Stelle für den Vertrieb von Software einrichten - in mehr als 100 Ländern. Die Fertigstellung von Windows 8 wird für Herbst erwartet.

 

Mit seiner "Keynote" eröffnete Ballmer zum vorerst letzten Mal die Consumer Electronics Show - der Software-Konzern will sich im nächsten Jahr von der CES zurückziehen, was das Unternehmen mit der Terminlage der alljährlich Anfang Jänner stattfindenden Messe erklärt hat. Der Präsident des Messeveranstalters CEA, Gary Shapiro, sagte, er hoffe, dass es sich nur um eine Pause handle und dass Microsoft dann wieder zurückkehren werde. Mit elf Auftritten von Bill Gates und vier von Ballmer waren die Microsoft-Keynotes in den vergangenen Jahren zu einem Markenzeichen der Messe geworden.

 

[ Hardware ]

Auf Nimmerwiedersehen: Daten richtig löschen

Donnerstag 19 Jan 2012 - 09:38

Aus den Augen aus dem Sinn: Mit normalem Müll kann man getrost so verfahren. Bei Dateien, die verschwinden sollen, braucht es mehr Sorgfalt. Denn um ein sicheres Datengrab zu schaufeln, darf man sich nicht auf die Löschfunktion des Betriebssystems verlassen.

Wenn Anwender ihren Rechner oder eine Festplatte verkaufen oder entsorgen wollen, befinden sich in vielen Fällen noch sensible Daten auf dem Gerät. Viele Nutzer denken, mit dem Löschen der Daten oder dem Formatieren des Datenträgers ließen sich alle persönlichen Daten beseitigen - ein Trugschluss.

Zwar können Anwender mit der Tastenkombination "Umschalt+Entf" Daten ohne den Umweg über den Papierkorb löschen. Es ist allerdings kein Problem, diese Daten mit Spezialprogrammen wiederherzustellen. Das liegt vor allem daran, dass Windows beim normalen Löschen nur das Inhaltsverzeichnis entfernt, die Daten aber erhalten bleiben. Oder das Betriebssystem löscht die einzelnen Bereiche auf der Festplatte, überschreibt diese aber nicht. So haben Wiederherstellungstools ein leichtes Spiel, die Daten aus dem vermeintlichen Nirwana zurückzuholen. Wenn es kein Zurück für die Dateien geben soll, müssen Anwender schwerere Geschütze auffahren - entweder etwas umständlichere Windows-Bordmittel oder Löschtools, die meist einfacher zu handhaben und kostenlos sind.

Festplatten-Daten unter Windows können Benutzer zum Beispiel über die Eingabeaufforderung vollständig und unwiederbringlich löschen. Dabei hilft der Befehl "cipher /w:'Ordner oder Datei'". Er löscht den Ordner oder die entsprechende Datei und überschreibt anschließend den ehemaligen Speicherplatz mehrmals. Die Daten lassen sich dann nicht mehr wiederherstellen. Allerdings ist das Tool zum Löschen von ganzen Festplatten eher ungeeignet, da es zu umständlich und langsam ist.

Das sichere Löschen beherrscht auch die Freeware Secure Eraser. Das Tool verfügt über eine grafische Oberfläche und überschreibt gelöschte Daten mehrmals - unter Berücksichtigung mehrerer internationaler Standards, die sicherstellen sollen, dass die gelöschten Daten nicht wiederhergestellt werden können. Das Programm ist sehr einfach im Umgang und lässt sich auch von weniger erfahrenen Anwendern bedienen.

Wer ganze Festplatten löschen will, kann den PC auch von einer Live-CD wie der kostenlosen Ultimate-Boot-CD booten und über das so gestartete Linux-System auf den Massenspeicher zugreifen. Um alle Daten darauf zu entfernen, bietet sich zum Beispiel das auf der Ultimate-CD enthaltene Tool CopyWipe an. Nutzer finden es über den Pfad "HDD\Disk Wiping". Nach dem Start wählt man die Festplatte aus, die gelöscht werden soll und legt fest, wie oft das Tool jeden Sektor mit Nullen überschreiben soll.

Eine ebenfalls sehr zuverlässige Alternative ist das Programm Darik's Boot and Nuke, das sich auf der Ultimate-CD findet. Allerdings können die Löschvorgänge mit Darik's mehrere Stunden dauern. Daher sollten Anwender fürs zuverlässige Löschen Zeit mitbringen. Auch innerhalb des Partitionierungstools Parted Magic auf der Ultimate-CD findet sich unter "System Tools\Erase Disk" ein Löschprogramm.

Wer Daten auf einer Solid-State-Disk (SSD) löschen möchte, findet in der Freeware SSD-Toolbox von Intel ein sehr hilfreiches Werkzeug. In der aktuellsten Version 3 kann das Tool mit der Funktion "Secure Erase" auch Daten auf SSD-Festplatten zuverlässig löschen. Allerdings klagen einige Nutzer noch über Probleme mit der Software bei bestimmten SSDs.

Ein weiteres Windows-Tool zum sicheren Löschen von Daten ist SDelete, das zu den Troubleshooting-Programmen Sysinternals von Microsoft gehört. Dateien auf Flashmedien wie SD-Karten oder USB-Sticks lassen sich übrigens auch mit den im Text genannten Programmen löschen, wenn das sichere NTFS-Dateisystem im Einsatz ist. Für die meist kleiner dimensionierten Flash-Speicher genügt aber meist auch das kostenlose Tool Eraser.

Nicht immer sollen Daten auf Nimmerwiedersehen verschwinden: Manchmal ist man froh, wenn sich Fotos, Bilder, Texte oder andere Dateien doch wieder zurückzaubern lassen. Dabei hilft das Tool PhotoRec. Es kann Daten wiederherstellen, die Windows selbst nicht mehr reparieren oder zurückholen kann. Das Programm muss nicht installiert werden, sondern kann direkt gestartet werden. Der Umgang ist zwar nicht sehr einfach. Auf der Downloadseite findet sich aber eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

[ Software ]

 

Der neue Startbildschirm in Windows 8

Donnerstag 19 Jan 2012 - 08:12

Seit Herbst ist im Internet eine Vorabversion von Windows 8 verfügbar: Die nächste Version des Microsoft-Flaggschiffs Windows sieht etwas anders aus als bisher, das gilt vor allem für den Startbildschirm.

Auf dem neuen Startbildschirm von Windows 8 sind viereckige Kacheln zu sehen. Jede Kachel entspricht einem Programm, einer "App". Die Kacheln können mehr als die bisher bekannten Desktop-Verknüpfungen. So zeigt zum Beispiel die Wetter-App gleich die aktuelle Temperatur an. Microsoft bereitet einen Windows App Store vor, hier werden Windows-8-Benutzer Apps laden können - manche bezahlt, andere kostenlos.

Für Windows 8 optimierte Apps laufen im Vollbild. Zurück zum Startbildschirm gelangen Sie, indem Sie auf die Windows-Taste drücken. Auch der Internet Explorer und die Systemsteuerung sind nunmehr Apps. Wer den Desktop sucht, wird ebenfalls fündig: Denn auf ihm laufen all jene Programme, die bisher (noch) nicht für Windows 8 angepasst wurden. Ein Klick auf den Startknopf unten links offenbart allerdings, dass das Startmenü zugunsten des Startbildschirms abgeschafft wurde.

Die App-Kacheln lassen sich nach Belieben mit der Maus anordnen. Dazu mit der linken Maustaste auf eine App klicken und Maustaste gedrückt halten. Die Kachel an die Stelle schieben, an der sie zukünftig stehen soll. Beim Schieben weichen die anderen Apps zur Seite, um Platz zu machen. Zum Schluss die Maustaste loslassen, die App wird dann an den neuen Standort verschoben.

 

[ Multimedia ]

Neuer Sony-Walkman ist Androide

Mittwoch 18 Jan 2012 - 16:18

Comeback für den Walkman: Sony hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seinen Klassiker in einer neuen Version mit Android-Betriebssystem vorgestellt. Die Neuinterpretation des legendären Musikspielers hat einen Touch-Bildschirm mit 4,3 Zoll (10,9 Zentimeter) Diagonale. Die Musik sollen Nutzer aus iTunes und dem Windows Explorer übertragen können.

Außerdem besteht Zugriff auf das Sortiment des kostenpflichtigen Sony-Dienstes Music Unlimited. Der iPod-Konkurrent erlaubt zudem den Zugriff auf den Android Market, wo Nutzer sich Apps herunterladen können. Das Gerät soll ab Mitte Februar verfügbar sein und in der 16-Gigabyte-Variante 270 Euro kosten. Mit 32 Gigabyte Speicher werden 310 Euro fällig.

Auf Android setzt Sony auch bei einer neuen Generation von Media-Playern für den Fernseher: Die "Google TV"-Boxen blenden eine Suche ein, die nicht nur passende Sendungen findet, sondern auch Videos im Netz. Die Geräte können zudem Webseiten und Apps in einem kleinen Fenster einblenden, während das Programm weiterläuft. Als Erstes kommt der Media-Player NSZ-GS7 auf den Markt.

 

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